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Pressemitteilungen
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Wird Guttenberg „Sprachwahrer des Jahres“? |
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Erlangen, 22. Dezember 2009 – Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, die Musikgruppe Tokio-Hotel und Bayern-Trainer Louis van Gaal sind für die Auszeichnung „Sprachwahrer des Jahres“ 2009 vorgeschlagen. Das teilte heute die DEUTSCHE SPRACHWELT mit. Zum zehnten Mal ruft die Sprachzeitung zur Wahl von Personen, Unternehmen oder Gruppen auf, die sich besonders um die deutsche Sprache verdient gemacht haben. Die Abstimmung läuft bis zum 31. Januar 2010 (Stimme an schriftleitung@deutsche-sprachwelt.de).
Bereits als Bundeswirtschaftsminister beeindruckte Guttenberg eine breite Öffentlichkeit mit seiner Sprachgewandtheit, hebt die DEUTSCHE SPRACHWELT hervor. Er spreche nicht nur gutes Deutsch, sondern auch einwandfreies Englisch und lese Platon im altgriechischen Original. Außerdem sei er in der Lage, eine mitreißende Bierzeltrede zu halten. Auch als Verteidigungsminister zeichne er sich durch sein Bemühen um eine klare, verständliche und schnörkellose Sprache aus. So vermeide er nicht krampfhaft das Wort „Krieg“, wenn >> weiter
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geschrieben von dsw am 22.12.2009 |
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Presseecho
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Rechtschreibreform gescheitert: Die Leidtragenden sind die Schüler |
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Die Tageszeitung „Die Welt“ zog am 31. Juli in der Druckausgabe und am 3. August 2009 in der Netzausgabe zur Rechtschreibreform Bilanz:
Die Leidtragenden sind die Schüler
Von Dankwart Guratzsch
Im verflixten 13. Jahr nach der umstrittenen Rechtschreibreform legen Duden und Wahrig parallel zwei neue deutsche Wörterbücher vor – und bescheinigen damit ungewollt der größten Umstellung der deutschen Schriftsprache seit Konrad Duden ihr völliges Scheitern. Denn statt einer gemeinsamen Orthographie – also Richtigschreibung – für das Deutsche präsentieren sie zwei. Das bereits bestehende Rechtschreibchaos wird dadurch fortgeschrieben – und der von der Kultusministerkonferenz (KMK) zur Koordination eingesetzte Rat für deutsche Rechtschreibung schweigt. [...]
Als Hauptleidtragende der inzwischen mehrmals nachgebesserten Rechtschreibreform macht die Redaktion der reformkritischen Zeitschrift DEUTSCHE SPRACHWELT die Schüler aus. „Nicht die Schüler sind zu dumm für die Neuregelung, sondern umgekehrt ist die Rechtschreibreform zu dumm für die Schüler“, so Chefredakteur Thomas Paulwitz. Tatsächlich hat der saarländische Germanist Uwe Grund jüngst nachweisen können, daß die Reform ihren Hauptzweck, die Vereinfachung der Rechtschreibung, gerade bei den Heranwachsenden verfehlt. [...]
Zu den vollständigen Beiträgen:
http://www.welt.de/die-welt/kultur/article4228925/Die-Leidtragenden-sind-die-Schueler.html
http://www.welt.de/kultur/article4229915/Die-Rechtschreibreform-ist-endgueltig-gescheitert.html >> weiter
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geschrieben von dsw am 03.08.2009 |
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DSW aktuell
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Chefredakteur Thomas Paulwitz ist Schirmherr auf dem Tag der deutschen Sprache in Straubing |
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Auf der Ostbayernschau in Straubing veranstaltet der Bund für deutsche Schrift und Sprache am 14. August einen „Tag der deutschen Sprache“ (Halle 16, 13 bis 16 Uhr). Die Schirmherrschaft hat Thomas Paulwitz übernommen, der Schriftleiter der Zeitschrift DEUTSCHE SPRACHWELT. Er wird auf der Festveranstaltung die Hauptrede halten, die den Titel trägt: „Rettet die deutsche Sprache!“. Zur Verbraucherausstellung werden rund 400.000 Besucher erwartet.
Das Sprachbewußtsein der Verantwortlichen >> weiter
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geschrieben von dsw am 13.08.2009 |
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Meldungen
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Neue Endmark-Untersuchung: Englische Werbung wird von einer Mehrheit nicht verstanden |
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Zum dritten Mal nach 2003 und 2006 untersuchte die Kölner Agentur Endmark die Verständlichkeit englischsprachiger Werbung unter deutschen Verbrauchern; wiederum mit frappierenden Ergebnissen. Ähnlich wie in den Jahren zuvor ergab die Befragung, daß über zwei Drittel der Konsumenten die englischen Werbebotschaften entweder gar nicht oder falsch verstehen.
Untersucht wurden zehn Werbeslogans unterschiedlicher Branchen, die sich alle an Endverbraucher richteten. Die Bandbreite reichte dabei von OPEL und LEVI’S über BRAUN und PHILIPS bis LANGNESE und YOUTUBE. Befragt wurden über eintausend Personen zwischen 14 und 49 Jahren in Hamburg, Köln, Leipzig und München, deren Muttersprache Deutsch ist. Die ihnen gestellte Aufgabe bestand darin, die gezeigten und vorgelesenen Werbesprüche sinngemäß übersetzen, nach dem Motto: „Was will mir die Werbung damit sagen?“
„Mache Deinen Brotkasten selbst“
In Einzelfällen führten die Übersetzungsversuche zu sehr skurrilen Ergebnissen wie etwa „Mache Deinen Brotkasten selbst"“ für „Broadcast Yourself“ (YOUTUBE) und „Sinn und Einfalt“ für „sense and simplicity“ (PHILIPS) oder „Die Taste ist getuned“ für „Taste Tuned“ (MIXERY). Obwohl die extrem falschen Antworten Einzelfälle darstellen, sind sie doch symptomatisch. Nur etwa 28 Prozent der Befragten waren im Durchschnitt in der Lage, die englischen Werbesprüche im Sinne ihrer Absender zu verstehen. >> weiter
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geschrieben von ots/dsw am 19.10.2009 |
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Westdeutsche Zeitung zu Deutsch im Grundgesetz: Klarstellung notwendig |
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Die Westdeutsche Zeitung meint zur Frage, ob die deutsche Sprache Verfassungsrang erhalten solle:
„Die Sprache der Bundesrepublik ist Deutsch.“ Um diesen Absatz will die künftige Koalition aus Union und Freien Demokraten unser Grundgesetz ergänzen. Im Artikel 22, der feststellt, daß Berlin die Hauptstadt ist und die Bundesflagge schwarz-rot-gold.
Ist eine solche Klarstellung notwendig? Erhebt sich Deutschland damit in unzulässiger Weise über andere Länder? Vor allem, wenn bei der Gelegenheit auch noch die Kultur als Staatsziel festgeschrieben werden soll? Nein, es wird keine andere Sprache diskriminiert und auch der Wert keiner anderen Kultur in Zweifel gezogen. Die bereichern unser Leben, erweitern unseren Horizont. Es geht um ein Bekenntnis zu der Sprache und zu der Kultur, die Grundvoraussetzung sind, daß wir Deutsche uns als ein Volk fühlen können.
Daß dies nicht selbstverständlich, sondern notwendig ist, zeigt das Beispiel der Grundschule in Wedding. Die hat einen Ausländeranteil von 90 Prozent und sieht sich genötigt, wenigstens in einer Klasse zu garantieren, daß alle Kinder Deutsch sprechen und Deutsch lernen. In Berlin, der deutschen Hauptstadt.
Wolfgang Radau
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geschrieben von ots am 16.10.2009 |
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Sachsen-Anhalts Ministerpräsident zum Festspiel der deutschen Sprache |
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Anläßlich des Festspiels der deutschen Sprache am vergangenen Freitag erklärte der Schirmherr der Veranstaltung, Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer: „Seit 2006 setzt das Festspiel der deutschen Sprache kulturelle Ausrufezeichen und fördert das Bewußtsein für die Schönheit und die Pflege der deutschen Sprache. Es steht für Sprachkultur und Sprachkultivierung und hebt sich damit wohltuend von aktuellen Entwicklungen in unserer Gesellschaft ab.“
Mit Blick auf eine aktuelle Studie der Stiftung Lesen hob der Ministerpräsident hervor: „Nur noch jeder Vierte liest im Jahr zwischen elf und fünfzig Büchern. Genauso viele gaben sich als überzeugte Nichtleser zu erkennen. Der klassische Gelegenheitsleser stirbt aus, und der Bildschirm ersetzt nach und nach das Buch. Wir müssen die Lust am Lesen wieder wecken. Um so dankbarer bin ich Frau Professor Moser für Ihren unermüdlichen Einsatz im Dienste der deutschen Sprache. Sie hat als künstlerische Leiterin des Festspiels der deutschen Sprache Maßstäbe gesetzt. Ihre Initiative habe ich von Anfang an gerne unterstützt, und ich werde das auch zukünftig tun.“
Edda Moser betonte in ihrem Grußwort „Die Persönlichkeit jedes einzelnen Menschen profiliert sich durch die Sprache. Ich bedauere, daß durch die Vielzahl von Anglizismen die Deutsche Sprache geschädigt wird.“ >> weiter
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geschrieben von sa/dsw am 16.09.2009 |
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